nagybaromlak

 

Das Dorf liegt 5 km südlich von der Landstraße DN 14, auf der Strecke zwischen Hermannstadt (47 km) und Mediasch (18 km), in der Nähe der Stadt Kleinkopisch. Die Gegend verbreitet sich über das Kokelland, die Ortschaft liegt auf Wurmloc engen Tal, ein Nebenfluss der Kokel. Das Dorf ist von Hügeln mit eingerichteten Terrassenumgeben, charakteristisch für die Landschaft in der Nordwest von Harbach Hochebene von Weinland.

Im Jahr 1263 wird, als „possessio Barwmlak” erwähnt, das ist der erste Dokumentierung der Ortschaft.

Das Dorf liegt an drei Straßen, Sommergasse, Wintergasse und Kotgasse, die auf einem Platz zusammen kommen, in der Mitte von denen die sich die Stadt und die evangelische Kirche befindet.

Der befestigte Bezirk hat eine ovale Form und wurde mit vier Wehrtürmen verstärkt, versehen mit Schießscharten und Machicoulis, zu denen ist der Zugang auf einer Straße zu bewachen Haufen mit Bögen verbunden Mauerwerk ermöglicht. Das Tor wurde durch ein Etter verteidigt, deren Spuren heute noch aufzufinden sind. Drei Türme sind außen der abgeschlossene Linie aber nur zwei Drittel des Ostturm ist außerhalb.

Die Kirche befindet sich im Zentrum der Stadt an der Kreuzung der Hauptstraßen gelegen, auf flachem Boden, im Osten der Stadt überfließt der Bach Hevesch, der in den Vorumlocbach am Süden der Stadt fließt.

In 1414 wurde die Kirche St. Peter auf dem Gelände einer romanischen Kapelle errichtet.

Im 16. Jahrhundert wurde die Kirche befestigt und das Westportal wurde blockiert. Beim südlichen und nördlichen Befestigungen wurden Veranden in voller Höhe des Schiffs erbaut. Diese Zugänge wurden durch Etter verteidigt, davon ist noch die im Norden bewart. In diesem Zeitraum wurden Gewölbe gebaut, das Schiff wird aufgehoben und über dem Chor steigen drei Sicherheitsebenen zum Zweck, zu dem verdickung den Wänden im Inneren. Es werden Pfeiler hingefügt und vor dem Westportal wird ein Stützpfeiler erstellt. An der zweite Ebene des Turms wird eine auf Bögen unterstützte Verteidigungsgalerie zugebaut. Auf der Südseite wird ein Wendeltreppenturm angelagert und der Turm wird erhöht, an der letzte Ebene wird eine Verteidigung Holzgalerie gebaut.

Der Chorturm, charakteristisch für Wehrkirchen im Kokeltal übersteigt mit der Höhe alle Türme in der Gegend. Er besteht aus drei Sicherheitsebenen, in dem rundbögigen engen Nischen sieben Schießlöchern eingerichtet sind. Auf der oberen Verteidigungsebenen sind Strebebögen die vereint werden, und die Werfer um den ganzen Umfang des Chores maschieren.

Unter den künstlerischen Komponenten zählen: der Barockaltar datiert auf 1779, ein Werk des Bildhauers Stephan Folbarthaus Schässburg, ein barocker Baldachin datiert auf 1746, ein romanischer kelchförmiger Taufstein aus dem 14. Jahrhundert, aus Sandstein geschnitten.

Der Trommelfell des Tabernakel hat den „Vir dolorum” Motive, Analogie des Tabernakel aus Baassen (1504), Sächsisch-Eibesdorf (1491). Unter der Oberfläche ist mit kleinen gotischen Buchstaben die Schrift „Christus Salvator Mundi” aufgezeichnet.

Unter den Möbeln kann der Seitestuhl mit sieben Plätzen hervorragt werden der in der Art dekoriert wurde, die den Übergang der Gotik zur Renaissance realisiert; die Tafeln und Baldachine sind mit Pflanzenmotiven in Oberfäche mit polychromen Flächen, eine Kartusche im Mitteltafel trägt die Anschrift „1528”.

Die Orgel ist das Werk des Handwerkers Melchior Achs, datiert auf 1807–1808; im Jahre 1908 wurde die Orgel von der Einschenk Werkstatt in Kronstadt repariert.

 

Besuch der Wehrkirche:

Der Schlüssel liegt bei: Frau Johanna Schneider,

Tel: +40/269-515 266 oder

Tel: +40/269-843 483

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